Charles S. Burwell, Kardiologe und Dekan der Harvard Medical School, äußerte einen Satz, der an der Tür vieler Praxen stehen sollte:
"Die Hälfte von dem, was wir euch lehren werden, ist falsch und die andere Hälfte ist richtig. Unser Problem ist, dass wir nicht wissen, welche Hälfte welche ist."
Heute spreche ich mit dir.
Egal ob du Podologe, Unfallchirurg, Physiotherapeut bist…
Behalte diesen Satz im Kopf.
Das Problem ist nicht immer der Fuß deines Patienten, sondern die Art, wie du ihn behandelst. Mit dieser modernen Angewohnheit, allem eine Krücke verpassen zu wollen. Als ob der Fuß ein defektes Teil wäre.
Bei Schmerzen → Einlegesohle.
Wenn er einsinkt → Einlegesohle.
Wenn er sich verdreht → Einlegesohle.
Wenn der Zeh überlappt → Operation.
Weil der Fuß kein wackeliger Stuhl ist. Der Fuß lebt.
Er hat Muskeln, Gelenke, Haut, Sensibilität. Und er hat Anpassungsfähigkeit und Gedächtnis.
Das Gedächtnis jahrelanger Einsperrung in steife, enge Schuhe, mit Absätzen, trichterförmiger Zehenpartie und Sohlen, die die Arbeit übernehmen, die sein Körper leisten sollte.
Das wahre Problem: niemals zu hinterfragen, was als wahr gilt
Denn das Problem ist nicht, dass ein Fachmann einen Fehler macht. Das Problem ist, niemals zu überprüfen, was als selbstverständlich wahr angenommen wird.
Und es gibt heute Alternativen. Die erste ist immer, zu fußgerechtem Schuhwerk zu wechseln und korrigierende Übungen zu machen. Eine viel interessantere Option, bevor man den Fuß mit einem Skalpell berührt oder ihn lebenslang auf Krücken setzt.
Und wenn eine Einlegesohle benötigt wird, sollte sie in einem Schuh liegen, der seinen Fuß oder seine Haltung nicht weiter deformiert.
Drei Geschichten, die die Perspektive verändern
Eine Frau hatte drei Operationen bei drei verschiedenen Chirurgen abgesagt. Sie hatte eine schlechte Beweglichkeit in ihrem zweiten Zeh. Man sprach mit ihr über weitere Eingriffe. Bis sich jemand ihren Knöchel, ihre Übungen, Zehenspreizer und Schuhe ansah. Der Weg war langsam. Aber der Schmerz, der sie immer begleitete, verschwand. Stell dir das mal vor.
Einer anderen Person mit Hallux valgus wurde gesagt, dass bei einer Operation auch mehrere Zehen gekürzt werden müssten, da sie lang seien. Wurde nicht operiert. Begann mit Barefoot. Zwei Jahre später hatte es sich deutlich verbessert.
Eine 40-jährige Frau wurde mit nach innen gedrehten Füßen geboren. Orthopädische Schuhe als Kind, dann Einlegesohlen. "Gott sei Dank habe ich Barfußschuhe entdeckt."
Eine Einlegesohle sollte nicht immer die erste, die einzige und die ewige Antwort sein.
Für eine Weile zu helfen, ist eine Sache. Ihren Fuß für den Rest ihres Lebens zu einem Invaliden zu machen, eine andere.
Das Schuhwerk, das du trägst, ist wichtig. Sehr.
Und jetzt spreche ich mit dir. Nicht als Profi. Als Mensch, der jeden Morgen seine Füße in einen Schuh steckt.
Denn das Schuhwerk, das du anziehst, ist wichtig. Sehr.
Und deshalb macht eine Sandale, wie die, die ich dir heute vorstelle, so viel Sinn.
Denn im Sommer kannst du zwei Dinge tun:
Die übliche Wahl
Den Fuß in eine starre Sandale stecken, außen hübsch geformt und innen eng.
Die intelligente Alternative
Ihm Platz, eine gute Passform und eine Sohle zu geben, die schützt, ohne das Bodengefühl zu verlieren.
Die Berna: Barfuß-Ledersandale für den Alltag
Die Berna besteht aus Rindsleder, hat Schnallen für eine gute Anpassung, eine 16 mm dicke Gummisohle, ist flach und für den täglichen Gebrauch, Reisen und stundenlanges Gehen konzipiert, ohne dass dein Fuß mit der Sandale kämpfen muss.
Damit deine Zehen nicht gequetscht werden
Damit dein Fuß natürlicher arbeiten kann
Damit du aufhörst, ihn so zu behandeln, als bräuchte er Krücken
Technische Eigenschaften
Art
Barfuß-Sandale
Material
Rindsleder
Verschluss
Verstellbare Schnalle
Sohle
100% Gummi, 16 mm, flach
Leisten
Comfort (Zehenfreiheit)
Farben
Black · Stone · Terra
Größen
37 – 46 (Unisex)
Einsatzbereich
Alltag, Reise, Urban
Häufige Fragen zu Barfußsandalen und natürlichen Schuhen
In vielen Fällen ist der Wechsel zu anatomisch geformten Schuhen und einer flachen Sohle der erste Schritt, den Fachleute oft übersehen. Es ersetzt keine medizinische Behandlung, ist aber eine Grundlage, die dem Fuß ermöglicht, seine natürliche Funktion wiederzuerlangen.
Ja. Mit ihrer 16 mm dicken Gummisohle bietet sie ausreichend Schutz für Einsteiger, ohne die übermäßige Dämpfung, die den Fuß vom Boden trennt. Es ist ein komfortabler und schrittweiser Übergang.
Täglicher Gebrauch, städtisch und für Reisen. Sie funktioniert gut für stundenlanges Gehen, Sightseeing und Umgebungen, in denen Stabilität und Komfort erforderlich sind, ohne auf Ästhetik zu verzichten. Sie ist nicht für Trails oder hartes Gelände gedacht.
Wenn nötig, sollten sie in einem Schuh liegen, der den Fuß nicht weiter deformiert. Wichtig ist, nicht zwei Probleme zu kombinieren: korrigierende Einlegesohle + ein Schuh, der die Zehen einengt oder den Schritt erzwingt.