Suchst du einen Barfußschuh, der dein Training optimiert und deine Füße stärkt?
Der Merrell Vapor Glove 6 wurde genau dafür entwickelt.
Und das Beste daran? Du merkst es gar nicht.
Wie das geht, erkläre ich dir weiter unten.
Merrell Vapor Glove 7 vs 6: der Unterschied liegt nicht dort, wo du denkst
Es gibt Sportschuhe, die man mit Zahlen erklären kann. Und dann gibt es die Vapor Glove. Hier zählen natürlich auch die technischen Daten, klar. Aber was wirklich zählt, ist etwas anderes: Das, was passiert, wenn du eine Kniebeuge lädst, wenn du ein Kreuzheben machst, wenn du an einer Steigung beschleunigst, wenn du eine Treppe hinuntergehst und jede einzelne Fliesenfuge spürst.
Und deshalb geht es beim Vergleich des Merrell Vapor Glove 7 vs 6 nicht nur darum, zu schauen, ob der eine eine dickere Sohle hat, mehr wiegt oder die Gummimischung ändert.
Schnelles Urteil
Der 7er ersetzt den 6er nicht, weil der 6er schlecht war. Er ersetzt ihn, weil er ihn noch kompletter macht.
Technische Tabelle: Vapor Glove 7 vs Vapor Glove 6
Was sich wirklich ändert
1. Die Sohle: EcoStep vs TC5+
Der Vapor Glove 6 nutzt die Vibram EcoStep Sohle. Für Stadt, Fitnessstudio, Asphalt und steinfreie Parks erfüllt sie ihren Zweck sehr gut. Sie hat ein ausgeprägteres Profil, fast wie ein Mini-Trail-Schuh, was ihr ein gewisses Maß an Vielseitigkeit verleiht. Er ist kein Bergschuh, scheut sich aber nicht, wenn man kurz den Asphalt verlässt.
Der Vapor Glove 7 wechselt zu Vibram TC5+. Und hier zeigt sich ein anderer Ansatz: Weniger "passt ein bisschen für alles", mehr "ich will jeden Schritt besser kontrollieren".

Im Fitnessstudio ist das wichtig: Wenn du Ausfallschritte machst, dich bei einer Kniebeuge vom Boden abdrückst oder den Vorfuß bei einer einseitigen Übung aufsetzt. Der 7er fühlt sich präziser an; der 6er lässt dir mehr Bewegungsfreiheit.
2. Die Passform: Ein feiner Unterschied
Der Vapor Glove 6 ist bequem: Man zieht ihn an und es gibt nicht viel zu verstehen. Er hat eine klassische Zungenpassform, wiegt wenig und ist sehr flexibel. Er schenkt Vertrauen, ist zuverlässig und man fühlt sich wohl.
Wenn du jedoch intensiv trainierst, verlangst du nach etwas mehr. An dieser Stelle kommt der Vapor Glove 7 ins Spiel. Die Burrito-Zunge umschließt den Fuß besser wie eine feste Socke. Das ist nicht nur ein anderes Stück Stoff; es ist eher wie eine "Umarmung für den Fuß". Und das weiß man beim Training zu schätzen, denn ein sehr flexibler Barfußschuh ohne guten Sitz kann instabil werden (nicht wegen des Fußes, sondern weil der Schuh nicht richtig mitgeht).

3. Bodengefühl: Beide sind pur, aber nicht gleich
Hier gibt es keinen Haken: Beide sind zu 100% Barfußschuhe. Keine Dämpfung, keine erhöhte Ferse, keine feste Struktur, die dir die Arbeit abnimmt. Das Bodengefühl kommt an, und zwar direkt.
Wenn du von normalen Schuhen kommst, kann es sich in der ersten Woche so anfühlen, als hätte jemand den Filter zwischen Gehirn und Füßen entfernt, denn genau das ist der Fall.
Der Vapor Glove 6 fühlt sich einfacher, nackter, eher wie eine „Socke mit Sohle“ an. Der Vapor Glove 7 wirkt etwas strukturierter. Wenn du das direkteste und einfachste Gefühl suchst, ist der 6er immer noch sehr sinnvoll. Wenn du dieselbe Philosophie wünschst, aber mit besserem Sitz und mehr Vertrauen bei anspruchsvollen Belastungen, gewinnt der 7er.
Für Fitnessstudio und CrossFit
Hier sage ich es ganz deutlich: Ich wähle den Vapor Glove 7. Nicht weil der 6er nichts taugt; er leistet viel, aber der 7er ist besser für hartes Training konzipiert. Bei Kniebeugen, Kreuzheben, Kettlebell-Übungen, Klimmzügen, leichten Sprüngen oder Stabilitätsübungen brauchst du drei Dinge:
- Bodenkontakt.
- Eine breite Basis.
- Sicheren Halt.
Bodenkontakt bieten beide, aber der 7er sitzt fester. Und wenn du müde bist, zählt das.
Fürs Gehen und den Alltag
Hier ändert sich die Entscheidung: Wenn du sie zum Gehen, für den Weg zur Arbeit, für die Stadt, Reisen oder Besorgungen nutzt, bleibt der Vapor Glove 6 ein sehr kluger Kauf. Er ist leicht, flexibel, atmungsaktiv und sehr bequem, wenn er gut zu deinem Fuß passt. Und das ist wichtig: Nicht jeder braucht die neueste Version, nicht jeder trainiert intensiv, nicht jeder spürt den Unterschied in der Passform. Für den ruhigen Alltag ist der 6er völlig ausreichend. Der 7er macht mehr Sinn, wenn du einen Schuh für alles willst, der jedoch etwas sportlicher ausgerichtet ist: Stadt, Studio, Training, Spaziergänge, leichtes Laufen usw.
Fürs Laufen
Vorsicht hier: Der Vapor Glove ist kein Schuh, um von null auf Barfußlaufen umzusteigen. Nicht weil er schlecht ist, sondern weil er ehrlich ist. Und Ehrlichkeit kann wehtun, wenn man jahrelang auf Schaumstoff gelaufen ist.
Wenn du bereits Erfahrung mit Minimalschuhen hast, eine gute Technik besitzt und kurze oder moderate Strecken läufst, können sowohl der 6er als auch der 7er funktionieren. Wenn du jedoch von gedämpften Schuhen kommst, nutze sie zuerst zum Gehen, Krafttraining und für eine schrittweise Anpassung. Und genau das ist das Gute, aber auch das Gefährliche, wenn man es eilig hat.
Fürs Laufen würde ich so wählen:
- Vapor Glove 6: Wenn du maximales Bodengefühl suchst und eher selten, locker und mit guter Technik läufst.
- Vapor Glove 7: Wenn du etwas mehr allgemeine Kontrolle und einen besseren Sitz am Fuß wünschst.
Für breite Füße
Beide Vapor Glove-Modelle sind breit und lassen der großen Zehe ihren natürlichen Freiraum, gehören aber nicht zu den breitesten Barfußschuhen auf dem Markt. Sie bieten Platz für die Zehen, wenn du von herkömmlichen Schuhen kommst, aber wer bereits Marken mit sehr weiten Passformen trägt, dem kommen sie vielleicht nicht ganz so breit vor.
Bei einem hohen Spann ist beim 7er Vorsicht geboten: Es kann sein, dass dir die Burrito-Zunge sehr gut gefällt... oder dass sie dir zu präsent ist. In diesem Fall ist der 6er mit seiner klassischen Zunge besser.
Lohnt sich der Wechsel vom Vapor Glove 6 zum Vapor Glove 7?
Das kommt darauf an. Wenn du den Vapor Glove 6 hast und zufrieden bist, musst du nicht wechseln, nur um zu wechseln. Du kannst ihn sogar erneut kaufen: Du wirst den 7er nicht anziehen und denken, du trägst eine ganz andere Schuhkategorie.
Wenn du aber beim 6er merkst, dass der Fuß im Schuh rutscht, dir beim Training der Halt fehlt oder du eine Sohle mit etwas mehr Zuverlässigkeit wünschst, dann ja: Besser der 7er.


Ma*** *** 12.07.2026
A mi me encantaban mis Merrell, de todo el calzado barefoot que he probado las que mejor me sujetan el pie, pero ya no sufro la puntera, demasiado estrecha para mi. ?¿Que alternativas hay que envuelvan el pie igual de bien? He tenido Trail glove 5 y vapor glove 6.
Ma*** *** 15.07.2026
En ese caso, buscaría un modelo con más amplitud en la puntera, pero que siga ofreciendo una buena sujeción.Dos alternativas similares a las Vapor Glove serían las Xero Shoes Prio, Prio Neo o Prio Coast, y las Vivobarefoot Primus Lite III o IV.
Las Prio te darán una mayor sensación de espacio en el conjunto del pie, mientras que las Primus Lite ofrecen un ajuste más ceñido en la zona del empeine.
La mejor opción dependerá de la anchura y el volumen de tu pie, y de si prefieres notar más libertad o una mayor sensación de sujeción.
Mª* ***** ******* ******* 06.07.2026
Hola, yo tengo 2 pares de Vapor glove 6, y son las más cómodas que he he probado, se me olvida quitarmelas cuando llego a casa. Pero si ha llovido no me las pongo. ¿Por qué nadie habla del problema tan grande que tiene en el suelo mojado? Me he reabalado dos veces, no se puede caminar en baldosas mojadas, en acera de adoquin sí. Pero en mi barrio hay baldosa antigua y ha sido doloroso.Mª* ***** ******* ******* 15.07.2026
Gracias por tu comentario Mº José.La Vapor Glove 6 es un modelo deportivo pensado principalmente para utilizarse en seco: caminar por ciudad, entrenar en el gimnasio, correr o realizar actividades similares.
En baldosas lisas y mojadas, especialmente si están antiguas o pulidas, el agarre se reduce mucho.
Por eso, para usar el calzado habitualmente con lluvia o sobre suelo mojado, es mejor disponer de otros modelos con una suela más adecuada para esas condiciones.